Flying Dreams Namibia


 REISEBERICHT

 

Reisebericht Flugsafari C 22 Nordnamibia

Januar2003

In diesem Land mit seiner glühenden Sonne, mit seinen Wüsten, der unglaublichen Lasur seiner Farben und Schatten, die Dich physisch so unmittelbar treffen können, daß Dir die Tränen in die Augen kommen; in diesem Land mit seinen brutalen Weiten, die Deine Seele aufsaugen wie ein Schwamm...

Hermann Korn in einem Brief vom 24.07.1938 an Gertrud Cloos

 

Trefflicher ließe sich dieses Land nicht beschreiben, und nachdem wir bereits zum 3.ten mal in Namibia sind mußte diesmal ein Flugurlaub mit dabei sein. Da war es schnell beschlossene Sache diesen in Form einer Rundreise mit dem Ultraleicht durchzuführen. Das es der Norden von Namibia sein sollte war schon zu diesem Zeitpunkt ein erklärtes Ziel, da dieser von uns bereits mit dem Auto bereist worden war und wir nun feststellen wollten wie sich eine solche Rundreise mit dem UL durchführen ließ. Nach längerer Recherche fanden wir eine C 22 zu mieten und es konnten die Übernachtungsmöglichkeiten gebucht werden. Die nötigen Unterlagen für die Validierung der Scheine erhielt ich via Mail bereits im Vorfeld.

Am 08. Januar 2003 fuhren wir von Windhoek nach Swakopmund und trafen dort im Lauf des Nachmittags ein. Am darauf folgenden Donnerstag wurde nun die Validierung des Scheines durchgeführt. Da die C 22 nur über begrenzte Tankkapazität verfügt, galt es die Problematik des Tankens für den ersten Flugtag logistisch zu lösen. Dazu fuhr ich einen 20 Liter Kanister auf den Airstrip von Henties Bay um für den kommenden Tag dort meinen ersten Tankstopp einlegen zu können. Auch war es nötig das ca. 25 Liter Treibstoff zum Airstrip nach Brandberg West gebracht wurden. An diesen Airstrip´s sieht es sonst sehr schlecht mit der Treibstoffversorgung aus. Das Treibstoffproblem auf Brandberg West ließ sich jedoch ganz geschickt lösen, da am nächsten Morgen eine andere Crew zu den Epupa Fällen mit einer Cessna unterwegs war und diese nahmen den Kanister dann mit und deponierten ihn am Windsack der Landebahn; hierfür noch mal recht herzlichen Dank. Nun benötigten wir noch 2 Takter Öl welches wir in Swakopmund einkauften, den es war uns im Vorfeld klar das dieses spezielle Öl unterwegs nicht so einfach zu bekommen war. Die letzten Vorbereitungen bestanden nun noch aus dem Verpacken unseres  Gepäcks in 2 kleine Rucksäcke die wir in die C 22 schnallen konnten.

Am Abend machten wir dann noch einige Einweisungsflüge am Flugplatz in Swakopmund und schon war auch dieser Tag wieder vorbei. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir auf den Flugplatz von Swakopmund und beluden das UL. Gleichzeitig machte sich auch die Besatzung der Cessna startklar. Der Himmel erstrahlte in dem so typisch für Namibia tiefen Blau welches den Kontrast mit dem Meer noch verstärkte. Am Vormittag hoben wir mit Kurs N-W nach Henties Bay problemlos vom Flugplatz ab und flogen ca. 75 km am Meer entlang. Bereits hier ließ sich die fliegerische Freiheit auskosten und man kann das Brandungsspiel und den Strand aus nächster Nähe beobachten. Der Airstrip in Henties Bay war klar aus der Luft zu erkennen und nach einem kurzen Überflug landeten wir dort um zu tanken. Nach einem kurzen Tankstopp ging es nun in Richtung Brandberg West. Am Anfang hielten wir uns noch am Meer auf um die berühmte Robbenkolonie am Cape Cross zu sehen. Aus der Luft ist es ein sehr beeindruckender Anblick von diesen vielen tausenden Robben, der sowohl den Optischen- wie auch den Geruchssinn einen bleibenden  Eindruck hinterließ.

Nun da wir dies aus nächster Nähe erlebt hatten konnten wir auf NO-Kurs gehen über die Gobobosebberge westlich am Brandberg vorbei zu unserem nächsten Zwischenstopp. Der Brandberg ist ein sog. Inselberg der mit dem  Königstein mit 2573 m Höhe den höchsten Berg in Namibia bildet. Nachdem wir querab des Brandberges waren  wurde es spannend, da kein Empfang auf dem GPS mehr war und wir auch die klare Küstenlinie aufgeben mußten. Eines war uns klar, wir mußten unbedingt den Airstrip finden und damit unser Benzin um unser Ziel die Palmwag Lodge im Norden heute noch zu erreichen. Jedoch gestattet die terrestrische Navigation auch in Namibia das Auffinden der Airstrip´s. Nach der Landung fanden wir auch unseren zuvor deponierten Kanister mit Treibstoff und konnten auftanken und auch etwas aufatmen. Da wir nun die Sonne bereits im Zenit stehen hatten wurde es auf dem Platz sehr heiß. Dieser ist von Bergen umgeben welche die heiße Luft schön stauen und man hat das Gefühl in einer Bratpfanne zu sitzen. Wir entschlossen uns nun schnellstmöglich zu starten und schraubten uns im Kessel über dem Platz in luftige Höhen um unseren Flug nach Norden fortzusetzen.

Nun lag ein besonders eindrucksvoller Abschnitt unserer Reise bevor, den wir auch schon bestens vom Boden aus kannten.

Das Damaraland hat hier in der westliche Ausdehnung einige touristische Highlights zu bieten, zu denen Twyfelfontein, der Versteinerte Wald und auch die Orgelpfeifen gehören.  Westlich flogen wir an Twyfelfontein, welches nach einer Frischwasserquelle benannt ist, vorbei. Twyfelfontein bedeutet soviel wie die „Unsichere, zweifelhafte Quelle“ und dieser Name geht auf einen Farmer zurück der das Land um ca. 1940 erwarb und feststellen mußte das diese Quelle nur sehr unstet sprudelt. Das Berühmte an diesem Ort sind jedoch die Felsgravuren von denen ca. 2500 vorhanden sind und die somit die größte bekannte Ansammlung von Felsgravuren in Afrika sind.

Auf der nun folgenden Flugroute flogen wir über teils unlandbaren Gebirgszügen die in immer neuen ockergelben, organgen bis rötlichen Farbtönen in der Sonne schimmerten. Hier bot sich nun ein traumhaftes Naturschauspiel von abwechselnd Tafelbergen, die wie Schokoladen-Schichtkuchen aussahen, tiefen Schluchten und kargen Böden. Über all dem strahlte ein klarer tiefblauer Himmel der Fernsichten bot, die bei uns in Deutschland nur während des Föhns im Gebirge anzutreffen sind. Nachmittags gegen 15 Uhr erreichten wir nun unser Etappenziel die Palmwag Lodge. Damit uns nun jemand vom Airstrip abholte flogen wir einige tiefe Kreise über der Lodge um unser kommen anzukündigen. Nach einem Überflug über die gesamte Länge von 1370 m der Bahn setzten wir sanft auf und wurden kaum das wir ausgeladen hatten schon abgeholt und auf der Lodge mit einem kühlen Getränk willkommen geheißen. Auf der Lodge gab es wie fast immer einen herrlichen Swimmingpool und phantastische Ausblicke in das Damaraland. Nach dem Relaxen mußten wir noch tanken was sich aber mit Hilfe eines Angestellten der Lodge sehr einfach und schnell realisieren ließ. Bei einem traumhaften Sonnenuntergang gab es noch ein hervorragendes Abendessen, welches für eine gelungene Abrundung des Tages sorgte. Zu unserer Überraschung stellten wir nach Sonnenuntergang noch eine Besonderheit der Lodge fest. Hier werden alle Palmen des Nachts beleuchtet die dann in einem goldenen Schein erstrahlen. Dies ergibt mit dem phantastisch klaren Sternenhimmel ein sehr romantisches Bild. Nach einem kurzen Frühstück vor dem Sonnenaufgang ging es in diesen mit einem Game Drive weiter. Dies ist eine Erkundungsfahrt mit Führer in der näheren Umgebung und führte uns zu unberührter Natur und zu einigen Rivieren, sog. Trockenflussbetten. In diesen fanden wir Spuren von Elefanten, die den weichen Sand den harten Steinen vorziehen. Bei diesen Touren erfährt man sehr viel von der heimischen Flora und Fauna, da diese von einheimischen Führern mit sehr viel Engagement durchgeführt werden. Nach 3 Stunden befanden wir uns wieder auf der Lodge und konnten uns zum Airstrip fahren lassen und unseren Flugtag zum Fort Sesfontein fortsetzen. Ein problemloser Flug führte uns in ca. 2 Stunden zum Ziel, welches auf der Schwelle vom Damaraland zum Kaokoveld liegt.  Dort angekommen flogen wir einige tiefe Kreise über dem Fort um wieder unser Kommen anzukündigen. Danach ging es zu dem einige Kilometer entfernten Airstrip auf dem wir nach dem obligatorischen Überflug landeten und auf unsere Abholung warteten. Doch da diesmal niemand kam beschlossen wir nach 20 min zum Fort zu laufen. Wir schulterten also unser Gepäck und liefen eine Stunde zum Fort und bekamen so einen ein hautnahen Eindruck der Wohnsituation der einheimischen Bevölkerung, da wir quer durch die Hüttensiedlung zwischen Airstrip und Fort mußten. Nach herzlichem Empfang auf dem Fort Sesfontein stellt sich heraus, das wir zwar gesehen wurden wie wir über den Fort gekreist sind, doch kannte niemand hier ein Ultraleicht und man wartete auf eine Cessna o.ä. da wir uns von unserer vorhergehenden Lodge telefonisch angemeldet hatten. Auch hier ließ sich bequem tanken, da eine Tankstelle direkt am Fort vorhanden ist. Jetzt konnten wir den Rest des Tages die Annehmlichkeiten des Forts genießen, die in einem Swimmingpool, herrlich erfrischenden Getränken und einem beeindruckenden schattigen Palmeninnenhof bestanden. Das jetzt zu einer Lodge umgebaute Fort wurde 1896 errichtet und diente dem damaligen Deutsch-Suedwestafrika als Kontrollpunkt gegen die Rinderpest und dem Waffenschmuggel. Es liegt strategisch günstig am Zusammenlauf von mehreren Tälern die auch vom Fort aus einige landschaftlich schöne Spaziergänge zulassen. Heutzutage bietet das Fort nach einigen gründlichen Renovierungen komfortable Zimmer und ein wirklich überragendes Restaurant. Früh  am morgen fuhren wir zum Airstrip um nach einigen Abschiedskreisen über der Lodge auf O-Kurs zu gehen und unserem heutigen Ziel der Ermo Game Farm entgegenzufliegen. Unser Flug führte uns über die Ortschaft Warmquelle, der ca. 6 km nördlich einen idyllisch gelegenen Campsite aufweist an dem eine warme Quelle aus einer Baumwurzel fließt und an deren Fuße sich ein Badesee bildet, der zu einem entspannenden Bade einlädt. Dieser sog. Ongongo Wasserfall ist von Fort Sesfontein sehr gut mit dem Auto zu erreichen. Wenn Zeit vorhanden ist sollte man diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen.

Nach Passieren der Ortschaft flogen wir weiter in Richtung der Khowarib Schlucht um durch diese nach Osten weiterzufliegen. Nach Durchflug der Schlucht erschloß sich uns ein wahrlich grandioser Ausblick bis weit in den Etoscha National Park. Diesen mußten wir nach Querung der Berge im Süd-westlichsten Teil überqueren um zu unserem Ziel zu gelangen. Quer ab zur Lodge Hobatere deren Landebahn schon aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen war drehten wir auf einen direkten Kurs zur Farm Ermo und konnten auf einer sehr gepflegten Piste landen. Der obligatorische Überflug der Farm durfte auch hier nicht fehlen, und so wurden wir schon bei der Landung am Airstrip erwartet. Hier war man mit dem Auto noch schneller als wir mit dem Ul landen konnten. Einer Herzlichen Begrüßung folgte das Unterstellen des Ul in einem richtigen Hangar. Nach einem Begrüßungsbier machten wir uns bereit für eine Rundfahrt auf der Farm mit anschließendem Sundowner. (Ein gemütlicher Drink mit Blick auf den Sonnenuntergang). Auf dieser Farmrundfahrt zeigten sich uns viele Wildtiere wie Oryx, Warzenschweine, Antilopen und sogar Geparden. Den Abschluß des Abends bildete hier ein gemütliches Braai (Essen am Lagerfeuer). Der nächste Morgen, der 13.01 zeigte sich auch wieder mit herrlichen Flugwetter und so zogen wir sehr früh los um noch einige Rundflüge auf der Farm mit dem Sohn und der Besitzerin zu machen. Hierbei ließen sich aufgrund der geringen Flughöhe viele Wildtiere beobachten, die von Giraffen angefangen über Kudu´s , Antilopen und Impalas ging. Nach der Landung wurde noch voll gedankt, da nun unser längster Flugtag bevorstand. Wir mußten heute die gesamte Breite des Etoscha National Parkes queren. Hierzu war ein Tankstopp in Okaukuejo vorgesehen, das sich ziemlich in der Mitte der Strecke befindet. Der erste Teil des Fluges zeigte uns eine wildreiche Landschaft die uns noch nie dagewesene Ausblicke verschaffte. Das der Park nicht umsonst für seinen Wildreichtum bekannt ist sahen wir auf diesem Flug. Nach ca. 2 Std. Flugzeit hatten wir das Staatliche Rastlager in Okaukuejo erreicht und landeten nach dem üblichen Überfliegen des Lagers auf dem Airstrip der mit 1450 m Länge einer der größte auf unserer Reise war.  Im Etoscha National Park ist es verboten zu Fuß unterwegs zu sein, und so mußten wir warten bis jemand kam und uns abholte. Da nach einer halben Stunde jedoch noch niemand kam startete ich erneut um einige tiefe Kreise über dem Lager zu fliegen. Doch erst der dritte Anflug auf das Lager brachte die nötige Aufmerksamkeit bei dem Tankwart, der uns dann auch abholen kam. Nachdem nun sehr viel Zeit vergangen war starteten wir schnellstens und flogen auf Ost Kurs unserem Tagesziel entgegen. Nun flogen wir so schnell wir konnten um wieder etwas Zeit einzuholen. Noch dazu kam, das wir diese Lodge telephonisch im Vorfeld nicht erreichen konnten und somit etwas ins Ungewisse flogen. Und als ob sich das etwas ungute Gefühl bestätigen sollte, fanden wir trotz GPS den Airstrip nicht.

Nach einigen Kreisen über dem „Zielgebiet“ beschloß ich auf einem rechteckigen grünen Streifen zu landen der ganz passabel aussah. Nun stellten wir fest das unsere Lodge zur Zeit geschlossen war und wir uns eine andere Übernachtungsmöglichkeit suchen mußten. Da wir aus der Luft eine Farm in der Nähe gesehen hatten, liefen wir zu dieser und fragten dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit nach. Der Farmer bot uns  gleich ein Zimmer auf seiner Farm an, das er nur noch herrichten müsste. Dankbar nahmen wir dies Angebot an und bei einem gemütlichen Abendessen erfuhren wir sehr viel über die Schwierigkeiten die ein Farmbetrieb in so einem Ariden Klima mit sich bringt. Ein großes Problem blieb aber noch ungelöst, da wir keinen Sprit mehr zum weiterfliegen hatten. Auf der Farm selbst gab es nur Diesel. Der Farmen rief jedoch seine Schwester an, die in Otavi einer Stadt ca 60 km entfernt war und deren Auto mit Benzin lief. Sie kam im Laufe der Nacht und so konnten wir am Morgen 20 Liter Benzin haben. Für den Tankstopp in Otavi rief der Farmer noch Bekannte an, die uns dann am Airstrip in Otavi mit 40 Liter Benzin versorgten. Hier erlebten wir was wirkliche Gastfreundschaft ist und wie kompromißlos geholfen wird. Wir flogen zuerst nach Otjiwarongo weiter um dort zu tanken. Hier gab es zwar wieder Tankstellen aber keinerlei Kanister. Auch war der Flugplatz ca. 2 km von der Ortschaft entfernt und erforderte einen Fußmarsch. Das Kanisterproblem habe ich dann in einer Landwirtschaftlichen Verkaufsstelle  lösen können.  Nach dieser Erfahrung haben wir den leeren Kanister auf der restlichen Reise im Cockpit zwischen den Beinen mitgenommen.

Wir entschieden uns, da wir noch Zeit hatten, nach Omaruru zu fliegen und uns dort eine Unterkunft zu suchen. Dieser Nachmittag war jedoch zum Segelfliegen viel besser geeignet als zum Ultraleichtfliegen, da es sehr starke Thermik gab die uns mit über 5m/s auf und ab steigen ließ. Nach diesem etwas unruhigen Flug über herrlich grünem Farmland landeten wir gegen 15.30 Uhr in Omaruru. Hier wurden wir sofort von Einheimischen Trike Piloten willkommen geheißen die sich gerade am Platz befanden. Nachdem wir erzählt hatten woher wir kommen fragten uns diese ob wir schon eine Unterkunft hätten. Nachdem wir dies verneinten lud uns Heiner zu sich nach Hause ein und wir verbrachten einen gemütlichen Abend beim Braai.

Der folgende Morgen brachte wieder strahlenden Sonnenschein (bei 365 Flugtagen im Jahr nicht anders zu erwarten) und nach dem problemlosen Tanken flogen wir weiter um uns das Erongo Gebirge anzusehen und danach zur Ranch Ameib zu fliegen. Ein eindrucksvoller Flug über von Erosion gekennzeichneter Gebirgslandschaft, die ganz phantastische Anblicke der sog. Wollsackerosion bot,  führte uns nach ca. 3 Std. zur Landung auf die Ranch Ameib. Hier wurde es am Nachmittag so heiß (um 40 ° C) das wir uns zur Siesta zurückzogen und um 16.ooUhr nachmittags auf den Weg machten um Bull´s Party zu erkunden. Dies sind bis zu 10 Meter hohe Rund erodierte Steinmonolithe die völlig frei stehen. Das Erongo Gebirge bietet eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten und einer der besten Ausgangspunkte ist zweifelsfrei die Ranch Ameib. Nach der Rückkehr zur Farm gab es ein gemütliches Abendessen und viele landschaftlichen Eindrücke zu verdauen.

Am Morgen flogen wir dann zu den Spitzkoppen weiter die hier auch das Matterhorn Namibias genannt wird. Diese Landschaft wird durch die einzeln stehenden Spitzkoppen geprägt welche die bekanntesten Inselberge in Namibia sind. Nach einigen Erkundungen aus der Luft setzten wir unseren Flug Richtung Swakopmund  fort. Nun führte unser Weg über eine Wüstenlandschaft die aus der Luft Ihre ganze Bedrohlichkeit offenbart. In der Ferne sahen wir den bekannten Küstennebel von Swakopmund liegen. Da dieser jedoch nicht am Boden auflag stellte dieser keinerlei Probleme für die nun anstehende Abschlusslandung dar. Nach der Landung blieb uns nur noch das Entladen der C 22 und die Rückfahrt mit dem Auto zu unsrer Unterkunft. Hier schlossen sich noch 2 entspannte Tage an bis unser Flieger wieder zurück nach Deutschland ging. Nach diesen sehr positiven Eindrücken, die die Reise mit dem Ultraleichtflugzeug hinterlassen hat, werden wir in diesem Land ein Charterunternehmen aufbauen mit modernen Ul, um das Spritproblem zu lösen.

Das Land der Kontraste – Namibia - wird uns wieder sehen.

Und ich hoffe auch Sie recht bald.

 

<--- back